Unsere Öffnungszeiten sind:

Montag-Freitag 10.00-18.00, Samstag 10.00-17.00

 

 Im Fink, wie es wurde:

 

Unser Geschäft bietet eine einzigartige Vielfalt von Waren aus Asien und Lateinamerika an. Wir lassen sie für unsere Kunden in Nepal, Indien, Thailand, Bali, Vietnam und Guatemala produzieren.

 

Wir legen dabei großen Wert darauf, nur jene Fabriken zu wählen, die ihren Beschäftigten faire Löhne für ihre Arbeit bezahlen. Unsere Artikel werden von Erwachsenen und nicht von Kindern hergestellt.

 

Nepal

Nepal ist ein sehr armes Entwicklungsland, Tourismus und Textilindustrie sind die größten Devisenbringer und Geldquellen für die Einheimischen. Unter Industrie darf man sich keine riesigen Anlagen mit einer Unzahl von Beschäftigten vorstellen. Die dortigen Fabriken sind klein, und mit sehr harter Arbeit aufgebaut worden. Unter den SchneiderInnen sind zumindest ebensoviele Männer wie Frauen. Designs und Schnitte werden unter dem selben Dach von Nepalesinnen in Zusammenarbeit mit ihren Kunden aus aller Welt entwickelt.

 

Wir bringen ihnen auch unsere eigenen Entwürfe, und passen sie an die vorhandenen Möglichkeiten an.

 

Die Produktionsbedingungen sind sehr viel schwieriger als bei uns, die Stromversorgung funktioniert oft nur für 8 Stunden am Tag, zu wechselnden Zeiten in Blöcken zu je 4 Stunden. Der Rest der Zeit wird mit Generatorstrom überbrückt, falls Diesel dafür gerade erhältlich ist. Während der Regenzeit verbessert sich die Stromversorgung, da kann es vorkommen, dass er den ganzen Tag lang fließt.

 

Die Arbeiter verdienen zumindest 150 € im Monat, das ist zu vergleichen mit dem Gehalt eines High School Lehrers (Gymnasium, Hauptschule). Nach oben hin klettern die Gehälter für sehr spezielle Arbeiten auf bis zu 700 €. Angestellte im Textilbereich sind gefragt und gut bezahlt.

 

Naturtextil:

Wir bieten seit einigen Jahren eine stetig wachsende Palette an Naturtextilien an. 

Unser Produzent hat dafür ein GOTS Zertifikat, das bedeutet, dass über die gesamte Lieferkette

ökologisch und sozial verträglich agiert wird, keine Ausbeutung von Mensch und Natur stattfindet.


 

Erdbeben in Nepal:

Wir haben als erste Hilfe 3200 € für Lebensmittel und Trinkwasser Versorgung gespendet. Ich bin 1 1/2 Monate nach dem Beben nach Nepal geflogen um mir ein persönliches Bild der Situation zu machen.

In Kathmandu selbst sind die Zerstörungen durchaus sichtbar, aber überschaubar. Nur relativ wenige Häuser wurden unbewohnbar, allerdings sind manche Bezirke der Stadt stärker betroffen.

 

Gorkha und die daran angrenzenden Provinzen traf es viel stärker: 90-95% der Bausubstanz wurde komplett zerstört oder unbewohnbar.

Diese Gebiete befinden sich zumeist in den Bergen, es ist daher wichtig bis zum Winter 2015-2016 möglichst viele Unterkünfte wieder aufzubauen. Das geht über eine Erstversorgung hinaus und erfordert große strukturelle Mittel.

 

Wir werden versuchen auch hier  mitzuhelfen.  


Indien:

Von dort kommt die Vielfalt des Bazars, die Düfte Südost Asiens, bestickte Wandbehänge mit schillernden Pailletten, bunte Schals, steinerne und in Bronze gegossene Figuren, Klangschalen und marmorne Mörser, Keramik Artikel, Holzdosen, Taschen und und und.......

 

Thailand:

aus diesem Land beziehen wir Jonglierartikel, mit denen man sich die Zeit auf den Stränden vertreibt, witzige T-shirts aus einem Familienbetrieb, Dinge mit denen Frau sich schmückt, Lampen, sandgefüllte Stofftiere usw.

 

Bali:

Batik Strandtücher, Schmuck, Kissen, Umhängtaschen....

 

Vietnam:

bunte Bambus Lampenschirme aus vietnamesischer Seide

 

Guatemala:

gehäkelte Bälle zum Kicken oder Jonglieren, Rastakappen.....


 Den Fink, unser Geschäft, gibt es nun schon seit über 20 Jahren. Die Kunden aus den ersten Tagen sind uns immer noch treu und kommen heute gemeinsam mit ihren erwachsenen Kindern.

Es gibt in unserem Laden viele kreative Menschen, deren Ideen und Anregungen wir in seine Gestaltung einfließen lassen ...   Wir wollten einen Raum schaffen, in dem sich Kunden und Mitarbeiter wohl fühlen können, fernab von Massenabfertigung und Supermarkt Atmosphäre, der aber auch ein bisschen verrückt ist, und das hoffentlich auch bleibt.

 

Romana (Kundin der ersten Stunden) und seit 2004 Inhaberin

Peter, Lieferant in guten und in schlechten Zeiten und seit 2004 auch Inhaber

 

Und dazu noch ein Märchen, für eine andere Perspektive der Wirklichkeit

 

Es war einmal ein Fink, der war neugieriger als alle anderen. Jedes Jahr sah er sehnsüchtig den Zugvögeln hinterher die im Herbst Richtung Süden flogen. Eines Tages bemerkte er eine Formation Graugänse, die gerade wegzog. Da überwältigte ihn seine große Sehnsucht. Er stieg hoch hinauf in den Himmel und flog den Gänsen nach.

 

Er kam auf seiner Reise in viele unbekante Länder, und bemerkte überall schöne Gegenstände und Gewänder, die es bei ihm zuhause nicht gab.

 

Da dachte er sich: dieses Gewand würde dem noblen Raben passen, jenes die Amsel kleiden, wenn sie aus voller Brust singt, und ein anderes das Rotkehlchen schmücken.

Er sprach mit dem Pelikan, und versprach ihm eine große Portion Fisch dafür, viele dieser Waren in seine Heimat zu bringen. Blumenfee, Seiltänzerin, Meerjungfrau und Fischer sahen die neuen Gewänder der Vögel und waren entzückt. So kauften auch sie viel Schönes beim Finken .

 

Der Pelikan bringt nun allen bunten Vögeln und Menschen unsere Mode, bestellt sie in unserem

 Onlineshop



Den Fink, unser Geschäft, gibt es nun schon seit über 20 Jahren. Die Kunden aus den ersten Tagen sind uns immer noch treu und kommen heute gemeinsam mit ihren erwachsenen Kindern.